26.01.2012


Am letzten Wochenende trafen sich die Mitglieder der CDU Fraktion zu ihrer jährlichen Haushaltsberatung zum Etat 2012 im Ratssaal des Bürgerhauses. Die Mitglieder der Fraktion hatten sich in einzelnen Arbeitsgruppen zu den speziellen Ausschussthemen gründlich vorbereitet. Jede einzelne Position der Produkte des Haushaltes wurde dabei auf den Prüfstand gestellt. Ziel war es, in dem Entwurf des Haushaltes die Schwerpunkte Sendenhorst als „Stadt des Sportes“ und „Stadt der Stimme“ weiter zu verfolgen. Dabei dürfen natürlich die Spielräume für alle anderen wichtigen Aufgaben der Stadt nicht vernachlässigt werden.
„Gestalten, ohne die Grundsteuer B - wie im vergangenen Jahr beschlossen- erhöhen zu müssen, ist eine besonders gute Nachricht. Die Entwicklung der Einkünfte hat sich wider Erwarten gut dargestellt. Es ist der Fraktion wichtig                    in den Zeiten, nach der hoffentlich überstandenen Wirtschaftskrise den Bürgern         -insbesondere aber auch den Gewerbetreibenden-  nicht noch zusätzliche Steuerlasten aufdrücken zu müssen“, so Fraktionsvorsitzender Ludger Breul. Trotzdem muss nach wie vor festgestellt werden, dass die strukturellen Probleme des Haushaltes mit den sehr hohen Transferleistungen in Richtung des Landes und des Kreises alle Reserven der Stadt  langsam auffressen. Trotz der relativ hohen Steuerkraft unserer Stadt sind die Spielräume nach wie vor eng begrenzt.
Besonderes Augenmerk legt die CDU auf die Entwicklung der Schule am Teigelkamp. Hier werden die nötigen Mittel bereitgestellt. Wo allerdings am Ende des Tages die Reise hingeht, ist noch offen. Gute Chancen hat die Einrichtung einer Montessori-Schule in privater Trägerschaft, die in Sendenhorst das Angebot mit Sicherheit bereichern würde.
Folgende Schwerpunkte setzt die CDU für das nächste Jahr:
•    Der geplante Endausbau Garrath-Nord wird umgesetzt und die Sanierung des Schörmelradweges wird in Angriff genommen.
•    Für den Hallenbau in Albersloh werden die erforderlichen Mittel, im Wesentlichen zunächst die Planungskosten, bereitgestellt.
•     Auch will die CDU für den Kunstrasenplatz die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Hier ist allerdings Voraussetzung, dass der zurzeit noch nicht im Haushaltsentwurf dargestellte Betrag durch Einsparungen bzw. Verschiebung von anderen Maßnahmen auf später, abgebildet werden kann. Hier möchte die CDU den starken Enthusiasmus der DJK in Albersloh nicht enttäuschen und das Angebot der besonders hohen Eigenleistung für die Umsetzung annehmen.
•    Ebenso spricht sich die CDU für die Fortführung des European Energy Awards aus. Hier sind wir auf dem richtigen Weg. Sendenhorst hat hier im Vergleich mit anderen Gemeinden des Kreises sehr viel erreicht.
•    Für die Radfahrer werden die angegangenen Projekte in diesem Jahr zum Abschluss gebracht. Das neue Projekt an der L811 in Sendenhorst sowie der Verbindungsweg „Rummlerradweg – Werseradweg“ in Albersloh gehören dazu. Die CDU will mit diesen Maßnahmen die beiden Ortsteile als freundliche und liebenswerte Orte weiter entwickeln.
Die Beratungen wurden dann, nachdem sich die Fraktion bei einem gemeinsamen Mittagessen gestärkt hatte, am späten Samstagnachmittag beendet.
Einig ist sich die Fraktion, dass die angegangenen Maßnahmen vor dem Hintergrund der finanziellen Leistungsfähigkeit gerade noch gestemmt werden können. Die Stadt darf auch vor dem Hintergrund der hohen Steuerkraft im Vergleich zu anderen Gemeinden des Kreises nicht kaputt gespart werden. 
 



15.01.2012
Gespräch von CDU und GWA-Vorstand


Albersloh - Die CDU-Fraktion hat in ihrer letzten Sitzung den Ankauf des Grundstücks für die neue Sporthalle an der Adolfshöhe beschlossen. Damit werde der Standort am Sportgelände als die beste Lösung für Albersloh angesehen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Es kann nicht sein, dass etwas, was vor schon vor acht Wochen im Hauptausschuss einstimmig von allen Parteien gutgeheißen wurde, plötzlich wieder in Frage gestellt werden soll“, schreibt die CDU. Die Fraktion wundere sich über die Diskussion in der Öffentlichkeit, die von SPD und FDP losgetreten worden sei.
In der nicht öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch sei deshalb auch die Verwaltung von der Mehrheitsfraktion beauftragt worden, die Grundstücksangelegenheit zum Abschluss zu bringen. Damit könnten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Hallenbau geschaffen werden. „Der Bau der Halle hat für die CDU in Albersloh Priorität“, so die Partei.
Daneben habe sich die Fraktion intensiv mit dem Wunsch der Albersloher Fußballer nach einem Kunstrasenplatzes auseinander gesetzt. Der Verein möchte diesen Platz in eigener Regie bauen und benötigt hierzu von der Stadt einen Zuschuss von 200 000 Euro. Ludger Breul, Bernhard Nordhoff und Marcel Opperbeck von der CDU-Fraktion hätten am Donnerstag mit dem Vereinsvorstand in einem Gespräch die Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. GWA-Vorsitzender Friedhelm Austermann habe den Plan zur Finanzierung und auch zur Eigenleistung des Vereins erläutert.
Ob die Realisierung von Sporthalle und Kunstrasenplatz in diesem Jahr möglich sei, müsse jetzt in den Haushaltsberatungen geklärt werden, teilten die CDU-Vertreter mit. Angesichts auch der aktuellen Entwicklung der Steuerkraft der Stadt müsse für den Kunstrasenplatz nach Lösungen gesucht werden. Die CDU werde „eine gute und gerechte Lösung finden“.

Quelle - WN 14.01.2012


17.12.2011


Sendenhorst - Die aktuelle Energiedebatte hatten die Junge Union und den CDU-Stadtverband veranlasst, den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Jens Petersen einzuladen. Petersen ist Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Mittelstand und Energie im Landtag NRW. Im Restaurant „Esszimmer“ gab es viele Informationen und eine rege Diskussion zum Thema „Was treibt uns in Zukunft an?“.
Windräder, Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen seien aus dem Landschaftsbild schon nicht mehr wegzudenken, und erneuerbare Energien würden für die Energieversorgung immer wichtiger, erklärte JU-Vorstandsmitglied Petra Lammerding. Wobei sich allerdings auch die Frage stelle, inwieweit Subventionen gerechtfertigt seien und wie eine Erhöhung der Strompreise vermieden werden könne.
Dr. Jens Petersen erklärte, dass eine Veränderung der Energieversorgung sowohl für die Erzeuger wie als auch für die Verbraucher eine Wende darstelle. „Auch wenn es in einem Land keine Kernkraftwerke gibt, sorgen andere Kraftwerke für Probleme“, sagte Petersen. Aber schließlich brauche man ja Energie, und so seien neben Kohle, Öl, Gas und Kernenergie auch die erneuerbaren Energien in der Diskussion. Aber ein Gewinnen solcher Energien sei nicht immer einfach, und es seien wie bei anderen Energiearten oft auch Eingriffe in die Natur erforderlich.
Die CDU befürworte eine Veränderung der Energieversorgung, aber nur eine, die die Menschen auch berücksichtige. „Hauptsache, der Strom ist billig, egal, wo er herkommt: Das kann keine Lösung sein“, betonte der Landtagsabgeordnete. Bei einem Wechsel der Energieversorgung müsse auch berücksichtigt werden, Arbeitsplätze zu erhalten. Deshalb setze die CDU auf einen Mix bei der Energieversorgung, solange die erneuerbaren Energien noch nicht so leistungsfähig seien. Für die Zukunft gebe es aber eine sehr gute Ausgangsposition, wobei klar sei, dass man sich von manchen Energieträgern trennen müsse.
Diskutiert wurde auch über die Risiken bei Erdgas-Probebohrungen. Bei den erneuerbaren Energien müsse darauf geachtet werden, dass ein Anstieg der Preise moderat bleibe, betonte Petersen. Die Kommunen sollten selbst entscheiden, wo sie die Energie beziehen. Aber auch die Rechte Einzelner müssten beachtet werden.
Auch die gute Stellung von Sendenhorst bei der Erzeugung erneuerbarer Energie wurde beleuchtet. Bei den bisherigen Entscheidungen zum weiteren Vorgehen sei aber das „Bauchgefühl der Bürger nicht immer genügend berücksichtigt worden“, hieß es aus Reihen CDU. Es sei notwendig, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzten, um über die weitere Entwicklung zu reden.

Quelle - WN 16.12.2011



29.11.2011


Sendenhorst - In gemütlicher und persönlicher Atmosphäre ehrte der Vorstand der CDU-Ortsunion beim Frühstück in der Gaststätte Elmenhorst die Mitglieder, die 40 und 50 Jahre der Partei treu geblieben sind.

Vorsitzende Marie-Luise Schulze Tergeist dankte den Jubilaren und auch deren Partnern, „weil die oft die ehrenamtliche Arbeit mittragen“. Und: „Vereine und auch Parteien leben von der Unterstützung und dem Engagement ihrer Mitglieder“. So sei die CDU durch die starke und zuverlässige Verankerung der Mitglieder in den vergangenen 60 Jahren zu einer wichtigen politischen Kraft in Deutschland geworden.

Dann gab es zunächst Informationen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Ludger Breul aus der aktuellen Lokalpolitik. Dabei kamen Themen wie der aktuelle Haushalt auf den Frühstückstisch, aber auch Problemzonen wie die Situation der Hauptschule, ferner die Entwicklung im Sportbereich und weitere lokalpolitisch Angelegenheiten. Diskutiert wurde zum Beispiel auch darüber, wie die Stadt attraktiver gemacht werden kann, nicht zuletzt auch für Besucher des neuen Reha-Zentrums. Der Geschäftsführer des St.-Josef-Stifts, Werner Strotmeier, betonte dabei, dass das Stift hier mit der Stadt und dem Gewerbeverein im Gespräch bleiben müsse.

Dann standen die im Mittelpunkt, die der CDU in den vergangenen Jahren die Treue gehalten haben. Marie-Luise Schulze Tergeist hatte für jeden ein paar ganz persönliche Worte parat. 40 Jahre sind Diethild Lapa und Helga Dufhues CDU-Mitglieder. Beide hatten in der Jungen Union mit der politischen Arbeit begonnen. Die beiden Frauen erinnern sich auch noch gut daran, wie sie seinerzeit „zusammen mit der CDU durch die Stollen des Bergwerks gekrabbelt“ sind. Helga Dufhues war zudem im Vorstand der CDU.

40 Jahre ist auch Wilhelm Goroncy Mitglied, den Marie-Luise Schulze Tergeist als „Sendenhorster Persönlichkeit“ bezeichnete, die in verschiedenen Bereichen Spuren hinterlassen habe. Goroncy war nicht nur einige Jahre ehrenamtlicher Bürgermeister, sondern habe später auch als Vorsitzender des Kuratoriums des St.-Josef-Stifts „wichtige Meilensteine“ gesetzt. „Wir sind stolz, solche Mitglieder zu haben“, betonte Schulze Tergeist. Nicht anwesend waren Peter Schiffer und Klaus Leppelmann, die ebenfalls 40 Jahre in der CDU sind.

Stolze 50 Jahre Mitglied ist Albert Feldmann, den die Vorsitzende als einen „Bauern aus Leidenschaft und passionierten Jäger“ bezeichnete. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ortsunion, Marcel Opperbeck, überreichte Urkunden „für treue Verbundenheit auch in schwierigen Zeiten“ und steckte den Jubilaren die Ehrennadeln an.

Im Anschluss führte Werner Strotmeier die Anwesenden durch das neue Reha-Zentrum, das zu Beginn des kommenden Jahres seine Pforten öffnet.

Quelle - WN 29.11.2011


24.11.2011



Die CDU in Sendenhorst und Albersloh ist für die Erzeugung und auch für den Verbrauch von Strom aus regenerativen Quellen, dem so genannten Ökostrom.

Ich möchte feststellen, dass der Strom, der in Sendenhorst von den Windkraft-, den Solaranlagen und auch von den Biogasanlagen erzeugt wird, auch in Sendenhorst verbraucht wird. Der Strom nimmt aus physikalischen Gründen immer den kürzesten Weg von der Quelle zum Verbraucher. Diesen Strom können jedoch die Bürger in Sendenhorst vom Erzeuger (z.B. den Windkraftbetreibern) nicht kaufen! Dieser Strom wird bereits über das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) von der RWE für einen festen Preis, der erheblich über dem Marktpreis liegt, komplett übernommen.

Wenn jetzt ein Kunde in Deutschland einen Anteil Ökostrom kaufen will, wird dieser im Regelfall aus dem Ausland geliefert. In Deutschland ist wegen des EEG nur eine sehr begrenzte Menge an Ökostrom frei verfügbar. Dieser Handel mit dem Ökostrom geht dann (zum Beispiel) nach folgendem Muster vonstatten: Ein deutscher Stromlieferant bietet einem norwegischem Ökostromerzeuger, der seinen Strom mit Wasserkraft erzeugt, eine bestimmte Menge Kernkraftstrom an. Er bekommt dann dafür die gleiche Menge Ökostrom zurückgeliefert. Hierzu werden allerdings nur entsprechende Zertifikate ausgetauscht. Man spricht dann vom so genannten Zertifikatehandel. Tatsächlich nach Deutschland fließen wird der so erworbene Strom natürlich nicht. Der Stromanteil wird dann von dem jeweiligen Anbieter (Stromlieferant) in Deutschland als Ökostrom verkauft. Gewonnen ist jedoch hierdurch für die heimische Stromerzeugung sehr wenig. Es wird kein Kilowatt Kernkraftstrom weniger produziert und auch die Erzeugung von regenerativem Strom bei uns wird dadurch nicht gefördert. Diese Förderung übernimmt nämlich jeder Stromkunde durch die Zahlung der EEG-Umlage mit seiner Stromrechnung, unabhängig davon, welchen Strom er bestellt hat. Es entstehen eigentlich nur Kosten. Die CDU ist hier der Meinung, dass man besser dieses zusätzliche Geld in die Förderung der Erzeugung von regenerativem Strom stecken sollte. Der für Sendenhorst beauftrage Fachberater hat (aus den o. g. Gründen) für die europaweite Ausschreibung der Stromlieferung von jedweder reglementierenden Vorgabe in diesem Zusammenhang abgeraten. Dies ist der Entscheidungshintergrund für den Beschluss, keinen Mindestanteil an regenerativer Energie in der europaweiten Ausschreibung zu fordern.

 

Für die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien ist Sendenhorst auf einem sehr guten Weg. Nach Informationen (letzte Planungsausschuss -Sitzung am 22.11.11) aus dem Europan – Energy - Award - Prozess wird in Sendenhorst bereits ein ca. 60%er Anteil der Gesamtmenge verbrauchten Stromes aus Windkraft, Biogas und Solarkraftwerken gewonnen. Auf diesem Weg wollen wir weiter gehen. Deshalb haben wir auch die Überplanung der Windvorranggebiete in Sendenhorst angestoßen. Wir sind mit der Produktion von Ökostrom im Kreis Warendorf mit an der Spitze. Volker Dörken spricht in seinem Leserbrief von Ignoranz, die Frage ist hier, wer hier der Ignorant ist? Ich möchte hier feststellen, dass die CDU in Sendenhorst für das Konzept der regenerativen Energie steht. Wir sind schon weit gekommen und tun alles dafür, den weiteren Ausbau vernünftig zu gestalten. Wir haben deshalb die Weiterentwicklung der Windvorrangzonen in der letzten Ratsitzung beschlossen und auch angeregt der Bürger-Energie-Sendenhorst & Albersloh beizutreten.

Wir, die CDU, sind an dieser Stelle sehr gut aufgestellt.

 

Ludger Breul

CDU Fraktionsvorsitzender



23.11.2011
Sendenhorst - Teigtaschen, Hähnchen-Brust-Filet in einer Senfsoße und bayrische Creme waren nur ein Teil der schmackhaften Gerichte, die der „Arbeitskreis Gesundheit“ der Jungen Union des Kreisverbandes Warendorf zubereitet hat.

Unter fachkundiger Anleitung der Hauswirtschaftsmeisterin und CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Marie-Luise Schulze Tergeist stellten die Jungpolitiker ihr Können in der Küche unter Beweis.

Nach einer kurzen Einführung erhielt jeder einen Teil des Vier-Gänge-Menüs zugewiesen und musste aus den bereitgestellten Zutaten ein Gericht fertigstellen. Im Großen und Ganzen klappte dies problemlos, doch hier und da musste die Hauswirtschaftsmeisterin den jungen Köchen unter die Arme greifen. Nach gut eineinhalb Stunden des Brutzeln und Bratens durfte sich die zehn-köpfige Gruppe ihr durchaus gelungenes Menü dann schmecken lassen.


Satt und zufrieden traten die Nachwuchspolitiker am späten Abend den Heimweg an. Initiiert worden war der Kochabend von Petra Lammerding und Stephanie Sendker, die auch andere JU-ler motivieren wollen, selbst zu kochen.

Quelle - WN 23.11.2011



 
 








09.11.2011

Sendenhorst - „Wir investieren in neue Gebäude, OP-Säle und zusätzliche Parkplätze, aber das Allerwichtigste sind unsere Mitarbeiter“, so Geschäftsführer Werner Strotmeier. Davon konnte sich jetzt auch der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker aus Westkirchen überzeugen.


Trafen sich kürzlich zum gemeinsamen Informationsgespräch im St.-Josef-Stift: (v.l.) Chefarzt Dr. Ludwig Bause, Berni Recker (MdL), die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Marie-Luise Schulze Tergeist, Reinhold Sendker (MdB), Geschäftsführer Werner Strotmeier, Pflegedirektor Detlef Roggenkemper, Chefarzt Dr. Gerd Ganser, die stellvertretende Bürgermeisterin Uschi Puke, der stellvertretende Geschäftsführer Ralf Heese sowie Kinder- und Jugendpsychologe Arnhold Illhardt.

Zusammen mit der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Marie-Luise Schulze Tergeist, der stellvertretenden Bürgermeisterin Uschi Puke und dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Berni Recker traf Reinhold Sendker Geschäftsführer Werner Strotmeier, den stellvertretenden Geschäftsführer Ralf Heese, Pflegedirektor Detlef Roggenkämper, den Kinder- und Jugendpsychologen Arnold Illhardt und die beiden Chefärzte Dr. Ludwig Bause und Dr. Gerd Ganser zum Informationsgespräch.
Dabei erläuterte Werner Strotmeier, dass das St.-Josef-Stift im vergangenen Jahr knapp 11 000 Patienten verzeichnete und berichtete dabei nicht ganz ohne Stolz, dass darunter auch eine Reihe namhafter Spitzensportler den Weg zur Behandlung nach Sendenhorst gefunden hätten. Sogar bei den anstehenden Olympischen Spielen 2012 in London werden Physiotherapeuten aus dem St.-Josef-Stift die Betreuung einiger Spitzensportler übernehmen, freute sich Strotmeier.

Im Rahmen der einzelnen Tätigkeitsfelder stand vor allem die Kinder- und Jugendrheumatologie im Fokus des Gesprächs. „Im vergangenen Jahr haben wir hier insgesamt über 1600 Kinder und Jugendliche stationär behandelt“, erklärte der Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie, Dr. Gerd Ganser, und machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass neben der eigentlichen Krankheit zusätzlich auch psychosomatische Krankheitsbilder bei den Patienten auftauchten. Mit dem Kinder- und Jugendpsychologen Arnhold Illhardt sei die Klinik auch für diese Fälle gut gerüstet. „Es gibt eine Menge Zusatzprobleme psychologischer Art, mit denen unsere jungen Patienten im alltäglichen Leben zu kämpfen haben, die sich vom Stress mit den Eltern über die Freizeit bis hin zum Mobbing in der Schule hinziehen“, so Illhardt.

Auch der Chefarzt für Rheumaorthopädie, Dr. Ludwig Bause, unterstrich die Erfolge im eigenen Hause und berichtete, dass das St.-Josef-Stift mittlerweile die meisten Rheumapatienten im deutschsprachigen Raum behandeln würde.

Und somit sei es auch nicht verwunderlich, dass in einer Umfrage zur Patientenzufriedenheit das St.-Josef-Stift bundesweit auf den dritten Platz und in NRW sogar auf den ersten Platz gewählt worden sei, erfuhren die Gäste.

Diese Entwicklungen wirken sich auch positiv auf die Mitarbeiterzahlen im St.-Josef-Stift aus. Derzeit sind dort insgesamt über 1100 Mitarbeiter in allen Einrichtungen beschäftigt. Und damit das auch künftig so bleibe, möchte Werner Strotmeier die vorhandene Infrastruktur weiter erhalten: „Der Schnellbus ist dabei eine ganz besondere Einrichtung“, betonte er und berichtete, dass viele der Mitarbeiter des Haues aus dem Großraum Münster stammten und auf gute Busverbindungen angewiesen seien.

Insgesamt gesehen zeigte sich Reinhold Sendker von der durchweg positiven Entwicklung im Stift beeindruckt: „Sie sind hier stark aufgestellt und müssen diesen Weg weiter fortsetzen“, so der Bundespolitiker aus Westkirchen.

Quelle - WN 07.11.2011

 



08.09.2011

Sendenhorst - „Sehen unsere Landwirte in Zukunft trotz rot-grüner Landesregierung schwarz“? Zu diesem Thema hatte die CDU-Ortsunion Mitglieder, Landwirte und andere Interessierte eingeladen. Und im gut gefüllten Saal des Landhotels Bartmann verfolgten alle gespannt die Informationen der CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking, die Rede und Antwort stand.

Die CDU geht davon aus, dass heute die Sicherung der Lebensmittel- und Energieversorgung die wichtigste Aufgabe der Landwirte ist. Aber Wirtschafts- und Naturkatastrophen sowie ideologisch und emotional getriebene Diskussionen machen es für die Landwirte besonders schwierig, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, so die These der CDU-Ortsunion.

Die Vorsitzende der Ortsunion, Marie-Luise Schulze Tergeist, begrüßte zu dem Thema die Anwesenden, unter ihnen auch Mitglieder der Jungen Union des Kreises Warendorf, da die Thematik auch für den Nachwuchs besonders interessant sei. Der heimische CDU-Landtagsabgeordneten Berni Recker hatte die Landtagskollegin aus dem Kreis Steinfurt zu diesem Thema gewonnen.

Schulze Tergeist gab dann einen Vergleich der heutigen Situation in der Landwirtschaft mit der Zeit vor 50 Jahren und schilderte die Entwicklung, die viele Betriebe auf verschiedenen Gebieten wozu haben, wozu der Ort der CDU-Veranstaltung ein gutes Beispiel liefere.

Christina Schulze-Föcking griff bei ihren Ausführungen auch auf praktische Erfahrungen zurück, die sie beim Führen ihres elterlichen Betriebes gewonnen habe. Sie wies darauf hin, dass die Landwirte durch die Kreisagrarausschüsse der CDU in Düsseldorf gut vertreten seien und dadurch auch die Anliegen aus den verschiedenen Regionen vorbringen können. Das gelte auch für den Kreis Warendorf.

Heftig kritisierte die CDU- Abgeordnete die Politik und Art des grünen Landwirtschaftsministers Johannes Remmel, der für die Landwirte keineswegs eine Hilfe sei, sondern sich nicht selten fern jeglicher Realität sogar purer Polemik bediene. Das gelte besonders auch für den Ausbau des Ökolandbaus. Außerdem wolle der Minister NRW offensichtlich zur Gentechnik freien Zone machen.

Vor allem die Landwirte in kleinen und mittleren Betrieben dürften durch die Politik nicht benachteiligt werden, betonte Christina Schulze- Föcking. „Wir brauchen in allen Bereichen Lösungen für die Menschen vor Ort“, sagte sie unter dem Beifall der Anwesenden. Die vielschichtigen Themen ihres Vortrags reichten vom Dioxinskandal bis zum Kürzen von Schweineschwänzen und Enthornen des Rindviehs. Dabei wies die Referentin darauf hin, dass die Landwirte bei der Tierhaltung „nicht als Tierquäler bezeichnet werden“ dürften und sich das Halten von Kühen in den vergangenen Jahren stark verbessert habe. Der Landwirtschaftsminister solle sich häufiger mal die Arbeit vor Ort ansehen. Die CDU-Landtagsfraktion werde sich auch weiter für die Arbeit der Landwirtschaftskammer einsetzen. Sie bezweifelte, „dass der Minister wirklich noch dahinter steht“.

Der Kreisverbandsvorsitzende des Westfälischen Landwirtschaftsverbandes, Hermann-Josef Schulze Zumloh, dankte der Referentin „für den tollen Vortrag“. Er betonte noch einmal, wie wichtig es sei, die Eigeninitiativen in der Landwirtschaft zu unterstützen. Schulze Zumloh unterstrich: „In dem Referat von Christina Schulze Föcking wird wieder einmal deutlich, dass die Schnittmengen der Landwirtschaft mit der CDU groß sind“.

In der anschließend nicht enden wollenden Diskussion kamen noch weitere Themen wie die Dichtigkeitsprüfungen und Biogasanlagen sowie ein „vernünftiges und sozial ausgewogenen Miteinander von Politik und Landwirtschaft“ auf den Tisch. Wichtig sei aber vor allem, dass der freie Markt erhalten bleibe.

Allerdings stelle sich die Frage, mit welchem Partner die CDU ihre Politik künftig umsetzen könne. „Die CDU muss klare Kante zeigen“, betonte Christina Schulze Föcking, die einige schon als die nächste Landwirtschaftsministerin sehen wollten. An die jungen Menschen gewandt sagte sie ganz locker: „Wir müssen in der Politik auch die jungen Menschen überzeugen. Dabei können die ja dann entscheiden, ob das C in der CDU nur für christlich oder vielleicht ja auch für ,cool´ stehen kann.“

Quelle - WN 08.09. 2011


 

03.09.2011


Sendenhorst - Der Kinderflohmarkt der CDU am gestrigen Freitag lockte, nicht zuletzt wegen des sonnigen Spätsommerwetters, wieder zahlreiche Besucher auf die Wiese am Teigelkamp.

Viele Kinder nutzen die Gelegenheit, ihr vorher aufpoliertes Spielzeug zu günstigen Preisen in neue Hände abzugeben. Ob Kleidung, Bücher, Playmobil oder Lego für jüngere oder ältere Kinder, auch Sammelkarten und Kuscheltiere: Das Angebot war farbenfroh und riesig. Am Ende freuten sich sowohl die jungen Händler als auch die Schnäppchenjäger über gute Geschäfte.

Quelle - WN 02.09. 2011



28.08.2011


Albersloh - Der Donnerstag wird den Mitgliedern der CDU-Ortsunion Albersloh in besonderer Erinnerung bleiben. Nachmittags lernten die Teilnehmer während einer umfangreichen Führung das Produktionsprogramm der Veka AG in Sendenhorst kennen. Am Abend hatte der Vorstand zur Ehrung langjähriger Mitglieder ins Restaurant Geschermann eingeladen.

Ortsunions-Vorsitzender Henning Rehbaum hieß unter den Gästen besonders den Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der CDU, Reinhold Sendker, sowie Bürgermeister Berthold Streffing, die Ehrenvorsitzenden Ewald Rüschenschmidt und Heinz Jolk, einige Vorstandsmitglieder und nicht zuletzt die zur Ehrung anstehenden Jubilare willkommen.

Rehbaum bedankte sich im Namen aller Mitglieder bei den Jubilaren für ihre Jahrzehnte währende Treue. An ihrer Herkunft aus den verschiedenen Bevölkerungsschichten sei unschwer zu erkennen, dass die CDU eine Volkspartei sei, machte der Vorsitzende deutlich.

Damit sie das auch künftig bleibe, habe der Vorstand seine Arbeit neu aufgestellt. Er gehe auf die Straße, werbe um neue Mitglieder und für neue Vorhaben wie das Sportstättenprojekt mit Blick auf eine neue Sporthalle für Albersloh oder eine familienfördernde Kita-Struktur. Er sei überzeugt, so Rehbaum, dass die neue Vorstandsarbeit bei den Bürgern gut ankomme.

Marie-Luise Schulze-Tergeist von der CDU-Ortsunion Sendenhorst fand nachdenkliche Worte über die sich verändernde Gesellschaft und die dadurch bedingten Zielsetzungen der Partei. Die Frage, warum sich der Einzelne für die aktive Teilnahme an der Politik entschieden habe, bestimme Wertvorstellungen und Handlungen.

Bürgermeister Berthold Streffing verwies auf die Auswirkungen des demografischen Wandels, auf das Älterwerden der Menschen, auf den Rückgang der Geburten. Dem wolle die Stadt Rechnung tragen und sich nicht mehr in die Fläche ausdehnen, sondern Alternativen im Ort schaffen.

Dazu gehöre ein Projekt für die „Generation 50 plus“, die Schaffung von Kita-Plätzen besonders für unter Dreijährige, die Entwicklung der Schulen und der Sportstätten.

Reinhold Sendker verband mit dem Dank für die Einladung ein Lob für die aktive Ortsunion und erinnerte in einem Rückblick an seine Zusammenarbeit mit dem damaligen Bürgermeister Ewald Rüschenschmidt. Er machte den Landwirten unter den Jubilaren das Kompliment, fundamental zur positiven Entwicklung der Region beigetragen zu haben.

Direkt aus Berlin ließ Reinhold Sendker eine Fülle von Argumenten zur Eurokrise, zur Energiepolitik und zur Konjunkturlage auf seine Zuhörer niederprasseln.

So hält er die beabsichtigte Einrichtung von Eurobonds für das falsche Signal. Die europäische Finanzpolitik müsse darauf ausgerichtet sein, kommende Generationen nicht weiter zu belasten. Nach der Atommeiler-Havarie von Fukushima mit ihren noch nicht ganz absehbaren Folgen werde die Nutzung von Kernkraft mit ihren Restrisiken neu bewertet. Das bedeute eine Wende hin zu erneuerbarer Energie, ein Kraftwerksförderprogramm und einen beschleunigten Netzausbau, verbunden mit Umweltverträglichkeit.

Energieforschung soll heutige Technologien leistungsfähiger machen. Letztendlich soll das Vorhaben Energiewende auch bezahlbar bleiben. Uneingeschränkt positiv bewertete Reinhold Sendker das seit 2010 anhaltende Wirtschaftswachstum. „Die Arbeitslosenzahlen sinken beständig. Die Arbeitslosenquote im Kreis Warendorf lag im Juli 2011 bei 5,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich noch auf 6,3 Prozent.“

Diesem Bericht folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Henning Rehbaum und Reinhold Sendker nahmen die Auszeichnungen vor und würdigten die Verdienste der Jubilare. Sie erhielten eine Ehrennadel und eine Urkunde mit den Unterschriften der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel, des Landesvorsitzendem Norbert Röttgen und des Kreisvorsitzendem Reinhold Sendker. Mit einem Büfett und lebhafter Unterhaltung klang die Jubilarehrung aus.

Quelle - WN 27.08. 2011



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